Die künstliche Ernährung wird eingesetzt, wenn eine normale Nahrungszufuhr wegen einer Erkrankung nicht möglich oder nicht ausreichend ist. Dies kann z.B. bei folgenden Krankheiten auftreten:


Die künstliche Ernährung kann entweder über eine Magensonde oder intravenös über Infusionen erfolgen.

Die Magensonde ist ein dünner Kunststoffschlauch, der bei einer voraussichtlichen Dauer der künstlichen Ernährung von bis zu 6 Wochen durch die Nase in den Magen geschoben wird.
Bei längerer Dauer wird eine PEG-Sonde gelegt. Hierbei wird der Ernährungsschlauch direkt durch die Bauchdecke in den Magen gelegt.

Bei der intravenösen (parenteralen) Ernährung werden die Nährstoffe über Infusionen direkt in die Blutbahn gegeben. Dies kann erforderlich werden, wenn die Nahrung vom Darm nicht mehr verarbeitet oder aufgenommen werden kann. Als Zugang zur Blutbahn nimmt man dabei entweder einen Venenkatheter, der durch die Haut am Arm oder am Hals in eine große Ader vorgeschoben wird, oder man baut einen Port ein.